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Baschi ist eine Bunte und die sollen
besonders wehrhaft, aber auch sehr „“zickig“ (entschuldige bitte Süße.)
sein. Aber das muss sie bei drei Katern auch sein. Sie hasst es aus
vollem Herzen gekämmt zu werden. Da wird die kleine Frau zu einer Furie.
Erst geht die Sirene leise an und steigert sich zu einem ordentlichen
Crescendo mit der klaren Absicht, mich zu beißen, wenn sie könnte. Zudem
kommt bei diesem Terz sofort Cheyenne oder auch Finn angelaufen um mich
zu verteidigen. Das hat auch schon mal dazu geführt, dass ich die
Ohrfeige abbekam, die eigentlich für Baschi bestimmt war. Aber böse kann
ich meinen kleinen Rittern deshalb nicht sein
Cheyenne hörte bei ihrem Einzug sofort
auf, Sammy zu drangsalieren und interessierte sich für das kleine
Katzenmädchen. Leider reagierte Baschi so, wie sie es bis heute noch
macht: sie kreischte und versteckte sich. Das wiederum nahm ihr Cheyenne
mehr als übel. Der Anfang dieser nicht ganz einfachen Freundschaft war
mit Missverständnissen übersäht. Sie wiegt gute 6 Kilo. Ein kleines
bisschen zuviel, aber lieber so, als im Januar 2007. Damals wog sie nur
noch knappe 4,0 Kilo. Im Herbst 2006 hatte Baschi offenbar beschlossen,
in einen Hungerstreik zu treten. In unserer Sorge „verschleppten“ wir
sie einige Male zum Tierarzt .Der stellte alles Mögliche fest. Die
Nieren waren angegriffen, der Kreatininwert lag bei 3,0, ihr Herzchen
muss beobachtet werden, aber warum Madamchen nicht fressen wollte, das
konnte nicht heraus gefunden werden.
Mit
homöopathischen Mitteln (Nux Vormica und Ignatia), sowie irre leckeren
als auch irre teuren Almodosen, geruhte Madame allmählich wieder zu
normalen Essverhalten zurückzukehren.
Baschi ist ein fröhliches, liebenswertes Katzenmädchen. Hin und wieder
lässt sie die kleine Zicke raus. Was Baschi anscheinend nie begreifen
wird: wie verscharrt man im Katzenklo seine Geschäfte ordentlich? So
manches Mal ziehen ordentliche „Duftschwaden“ durch die Räume. Mit den
Katern kommt sie meist recht gut aus. Wobei die Katersprache offenbar
etwas anderes sein muss, als die der Mädel. Denn während die Kater noch
überlegen - Prügel oder nicht Prügel - hat Baschi bereits die Pfote
samt Krallen ausgefahren. Mit Finn hat sie ein besonderes Verhältnis.
Als Finn mit seinem Bruder Fritjof einzog, wurde Finn von Baschi mehr
als schlecht behandelt. Der kleine Kerl wollte mit aus ihrem Napf
futtern, „zang“ ging Buschis Pofte samt Krallen hoch, begleitet von
einem unharmonischen knurren. Vor Schreck setzte sich Finn sofort auf
sein kleines Hinterteil. Finn durfte sich Baschi noch nicht einmal
nähern, sonst zischte und fauchte Madamchen. Womit Baschi sicher nicht
gerechnet hatte war, dass Finn ein sehr stattlicher Kater wurde und sein
Gedächtnis sich auch gut entwickelte.
Jetzt ist es oft umgekehrt. Finn ärgert
Baschi, aber sie kommt damit in der Regel zu Recht. Und wenn nicht? Dann
kann man ja noch nach Ulrike schreien. Dosi hält sich aber lieber raus
aus dem Gezänke.
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