Baschka von der Puppenburg * 03.04.2001, NFO, weiblich, bunt

 

 

Baschi ist eine Bunte und die sollen besonders wehrhaft, aber auch sehr „“zickig“ (entschuldige bitte Süße.) sein. Aber das muss sie bei drei Katern auch sein. Sie hasst es aus vollem Herzen gekämmt zu werden. Da wird die kleine Frau zu einer Furie. Erst geht die Sirene leise an und steigert sich zu einem ordentlichen Crescendo mit der klaren Absicht, mich zu beißen, wenn sie könnte. Zudem kommt bei diesem Terz sofort Cheyenne oder auch Finn angelaufen um mich zu verteidigen. Das hat auch schon mal dazu geführt, dass ich die Ohrfeige abbekam, die eigentlich für Baschi bestimmt war. Aber böse kann ich meinen kleinen Rittern deshalb nicht sein

Cheyenne hörte bei ihrem Einzug sofort auf, Sammy zu drangsalieren und interessierte sich für das kleine Katzenmädchen. Leider reagierte Baschi so, wie sie es bis heute noch macht: sie kreischte und versteckte sich. Das wiederum nahm ihr Cheyenne mehr als übel. Der Anfang dieser nicht ganz einfachen Freundschaft war mit Missverständnissen übersäht. Sie wiegt gute 6 Kilo. Ein kleines bisschen zuviel, aber lieber so, als im Januar 2007. Damals wog sie nur noch knappe 4,0 Kilo. Im Herbst 2006 hatte Baschi offenbar beschlossen, in einen Hungerstreik zu treten. In unserer Sorge „verschleppten“ wir sie einige Male zum Tierarzt .Der stellte alles Mögliche fest. Die Nieren waren angegriffen, der Kreatininwert lag bei 3,0, ihr Herzchen muss beobachtet werden, aber warum Madamchen nicht fressen wollte, das konnte nicht heraus gefunden werden. 

Mit homöopathischen Mitteln (Nux Vormica und Ignatia), sowie irre leckeren als auch irre teuren Almodosen, geruhte Madame allmählich wieder zu normalen Essverhalten zurückzukehren. Baschi ist ein fröhliches, liebenswertes Katzenmädchen. Hin und wieder lässt sie die kleine Zicke raus. Was Baschi anscheinend nie begreifen wird: wie verscharrt man im Katzenklo seine Geschäfte ordentlich? So manches Mal ziehen ordentliche „Duftschwaden“ durch die Räume. Mit den Katern kommt sie meist recht gut aus. Wobei die Katersprache offenbar etwas anderes sein muss, als die der Mädel. Denn während die Kater noch überlegen - Prügel oder nicht  Prügel -  hat Baschi bereits die Pfote samt Krallen ausgefahren. Mit Finn hat sie ein besonderes Verhältnis. Als Finn mit seinem Bruder Fritjof einzog, wurde Finn von Baschi mehr als schlecht behandelt. Der kleine Kerl wollte mit aus ihrem Napf futtern, „zang“ ging Buschis Pofte samt Krallen hoch, begleitet von einem unharmonischen knurren. Vor Schreck setzte sich Finn sofort auf sein kleines Hinterteil. Finn durfte sich Baschi noch nicht einmal nähern, sonst zischte und fauchte Madamchen. Womit Baschi sicher nicht gerechnet hatte war, dass Finn ein sehr stattlicher Kater wurde und sein Gedächtnis sich auch gut entwickelte.

Jetzt ist es oft umgekehrt. Finn ärgert Baschi, aber sie kommt damit in der Regel zu Recht. Und wenn nicht? Dann kann man ja noch nach Ulrike schreien. Dosi hält sich aber lieber raus aus dem Gezänke.

 

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